Schlösser arbeiten täglich zuverlässig, werden bei der Pflege aber oft übersehen. Dabei verhindert die richtige Wartung schwergängige Schlüssel, klemmende Zylinder und teure Ausfälle. Ob Graphitpulver oder Pflegespray besser geeignet ist, hängt vor allem von der Bauart, dem Einsatzort und der vorhandenen Elektronik ab.
Hier sind unsere meistverkauften Kategorien von Haustürschlössern, die wir im Angebot haben.
Alle Kategorien für Türschlösser
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Schlösser für Tore und Gartenhäuser
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Graphit oder Spray: Schlösser richtig pflegen
Graphitpulver ist ein bewährtes Schmiermittel für klassische mechanische Schließzylinder. Das feine Pulver reduziert die Reibung zwischen Stiften, Federn und Schlüsselprofil. Es zieht weder Staub noch Fusseln so stark an wie ölhaltige Mittel und eignet sich deshalb besonders für Haustüren, Nebeneingänge, Tore und Gartenhäuser. Eine kleine Menge genügt: Geben Sie das Pulver sparsam in den Schlüsselkanal oder auf den Schlüssel und bewegen Sie ihn mehrfach im Zylinder.
Pflegespray eignet sich vor allem dann, wenn ein Schloss nicht nur geschmiert, sondern auch von Feuchtigkeit, leichten Verschmutzungen oder festgesetzten Rückständen befreit werden soll. Verwenden Sie jedoch ausschließlich ein ausdrücklich für Schlösser vorgesehenes Pflegespray. Universelle Öle oder dickflüssige Schmiermittel können Staub binden und mit der Zeit eine klebrige Schicht bilden. Dadurch wird der Schließzylinder oft erst recht schwergängig.
Bei der Entscheidung gilt eine einfache Regel: Für trockene, rein mechanische Zylinder ist Graphitpulver meist die sichere Wahl. Für Schlösser im Außenbereich kann ein geeignetes Pflegespray zusätzlichen Schutz vor Feuchtigkeit und Korrosion bieten. Nach starkem Regen, Frost oder hoher Staubbelastung lohnt sich eine kurze Kontrolle. Dreht sich der Schlüssel nur schwer oder hakt der Riegel, sollte das Schloss frühzeitig gereinigt und passend gepflegt werden.
Die passende Pflege für Tür- und Elektronikschlösser
Elektronikschlösser benötigen eine besonders vorsichtige Wartung. Bei Schlössern mit Zahlencode, Fingerabdruckerkennung, Funkverbindung oder elektronischer Steuerung dürfen Pflegemittel niemals unkontrolliert in Gehäuse, Tastenfeld, Sensoren oder Batteriefächer gelangen. Flüssigkeit kann Kontakte beschädigen und die Funktion beeinträchtigen. Reinigen Sie sichtbare Oberflächen deshalb nur mit einem weichen, leicht angefeuchteten Tuch und trocknen Sie sie anschließend sorgfältig ab.
Viele elektronische Türschlösser besitzen weiterhin einen mechanischen Notzylinder. Dieser Zylinder darf bei Bedarf mit wenig Graphitpulver oder einem geeigneten Schlosspflegespray behandelt werden. Achten Sie darauf, das Mittel gezielt und sparsam einzusetzen. Decken Sie angrenzende elektronische Bauteile ab und vermeiden Sie kräftiges Einsprühen. Prüfen Sie danach die Schließfunktion mit Schlüssel, Riegel und gegebenenfalls Drehknauf.
Für Hotels, Gastronomiebetriebe und Verkaufsflächen ist ein fester Wartungsplan sinnvoll. Stark genutzte Türen, Lagerräume, Sanitärbereiche, Nebeneingänge und Zugangstüren zu Außenflächen sollten regelmäßig geprüft werden. Kontrollieren Sie Batteriestand, Türschließung, Befestigungsschrauben und die Funktion des Notzylinders. So bleiben elektronische Zutrittssysteme zuverlässig, die Sicherheit steigt und ungeplante Störungen im Betriebsablauf werden vermieden.
Pflegen Sie mechanische Schließzylinder bevorzugt mit Graphitpulver und setzen Sie Pflegespray nur gezielt sowie in geeigneter Ausführung ein. Bei Elektronikschlössern steht der Schutz empfindlicher Bauteile an erster Stelle. Wer Schlösser regelmäßig kontrolliert und frühzeitig wartet, verlängert ihre Lebensdauer und sorgt dauerhaft für einen sicheren, reibungslosen Zugang.
