Verglaste Haustüren schaffen Helligkeit und wirken einladend. Gleichzeitig fragen sich viele Eigentümer, ob ein Einbrecher die Scheibe einschlagen und anschließend den Türgriff betätigen kann. Entscheidend ist nicht allein, ob Glas vorhanden ist, sondern welche Glasart, Rahmenkonstruktion und Verriegelung eingesetzt werden.
Hier sind unsere meistverkauften Kategorien von Haustürschlössern, die wir im Angebot haben.
Alle Kategorien für Türschlösser
Türschlösser mit Fingerabdruck-Scanner
Schlösser mit Tastenfeld und Code-Eingabe
Schlösser mit WLAN- oder Bluetooth-Funktion
Schlösser für Tore und Gartenhäuser
Schlauchanschlüsse online kaufen
.
Wie sicher ist Glas in Haustüren gegen Durchwerfen?
Normales Fensterglas bietet gegen einen gezielten Angriff nur begrenzten Schutz. Es kann bei einem kräftigen Schlag brechen und ermöglicht dann unter Umständen den Zugriff auf den inneren Türgriff oder den Schließknauf. Besonders kritisch sind große Glasflächen direkt neben oder oberhalb des Beschlags. Ein Täter muss die Tür dabei nicht vollständig zerstören, sondern nur eine ausreichend große Öffnung schaffen.
Einscheiben-Sicherheitsglas ist zwar widerstandsfähiger als einfaches Glas, dient jedoch vor allem dem Verletzungsschutz. Es zerfällt bei Bruch in viele kleine, eher stumpfe Stücke. Dadurch sinkt das Risiko schwerer Schnittverletzungen, ein wirksamer Schutz gegen Durchwerfen entsteht aber nicht automatisch. Für einbruchgefährdete Bereiche ist diese Glasart daher allein meist nicht ausreichend.
Deutlich besser schützt Verbund-Sicherheitsglas. Dabei verbinden reißfeste Folien mehrere Glasscheiben miteinander. Bei einem Schlag kann das Glas zwar beschädigt werden, die Bruchstücke bleiben jedoch an der Folie haften. Das erschwert es erheblich, eine Öffnung zum Durchgreifen zu schaffen. Für Haustüren, Nebeneingänge, Geschäftseingänge und Türen zu Lagerbereichen sollte die Verglasung immer zusammen mit dem Rahmen, den Beschlägen und der Verriegelung betrachtet werden.
Sicherheitsglas und Schutzfolien richtig wählen
Für Haustüren mit erhöhtem Schutzbedarf empfiehlt sich geprüftes Verbund-Sicherheitsglas nach der Widerstandsklasse der gesamten Tür. Häufig wird bei privaten Eingängen mindestens eine einbruchhemmende Ausführung der Klasse RC 2 gewählt. Bei Gewerbeobjekten, Eingängen mit wertvoller Ware oder wenig einsehbaren Bereichen kann auch eine höhere Widerstandsklasse sinnvoll sein. Wichtig ist, dass Glas, Rahmen, Schloss und Beschlag als abgestimmte Einheit geprüft wurden.
Schutzfolien können vorhandene Glasscheiben nachträglich stabilisieren. Sie halten Splitter zusammen und verzögern das Durchstoßen der Scheibe. Das kann bei kleinen Glasfeldern oder wenig gefährdeten Bereichen eine sinnvolle Ergänzung sein. Eine Folie ersetzt jedoch kein geprüftes Verbund-Sicherheitsglas. Ihre Schutzwirkung hängt stark von Materialstärke, Verklebung und der fachgerechten Befestigung am Rahmen ab.
Neben der Verglasung verdient der innere Türbeschlag besondere Aufmerksamkeit. Ein abschließbarer Türgriff oder ein fester Knauf auf der Innenseite kann verhindern, dass ein Täter nach dem Einschlagen der Scheibe einfach die Falle zurückzieht. Elektronische Türschlösser, Fingerabdrucklösungen und Zutrittssysteme können den Schutz zusätzlich erhöhen, sofern sie mit einer einbruchhemmenden Tür kombiniert werden. Für Hotels, Verkaufsräume und Nebenräume bieten sie außerdem den Vorteil, Zutrittsrechte gezielt zu vergeben und bei Bedarf schnell zu ändern.
Verglaste Haustüren müssen kein Sicherheitsrisiko sein, wenn die Konstruktion konsequent geplant wird. Wählen Sie geprüftes Verbund-Sicherheitsglas, achten Sie auf eine passende Widerstandsklasse und sichern Sie den inneren Beschlag gegen unbefugtes Betätigen. Prüfen Sie vorhandene Türen gemeinsam mit einem Fachbetrieb und ergänzen Sie Schwachstellen durch passende Schlösser, Beschläge und eine fachgerecht montierte Verglasung.
